

| Jahrgang | 1976 |
| Instrument | Tuba, Ophicleide |
| Bundesland | Hamburg |
| Ensemble | Elbeblech, Tätärä |
| Musikrichtung | klassische Musik, Unterhaltungsmusik |
| Biete | Tubatöne, Noten für Blechbläser |

In welchem Alter hattest Du den ersten Musikunterricht?
Im Alter von fünf Jahren bekam ich eine Blockflöte in die Hand gedrückt. Mit sechs Jahren gekam ich Klavierunterricht. Mit Tuba habe ich erst mit knapp 14 angefangen. Und nein, ich habe vorher kein höheres Blechblasinstrument gespielt.
Wann und wie ist dir klar geworden, dass Musik dein Beruf werden soll?
Das ist mir schon bald klar geworden, nämlich während der Wettbewerbe "Jugend musiziert", an denen ich im Alter von 15 bis 19 teilgenommen habe.
Wo hast du studiert?
1996-1999 Folkwanghochschule Essen, Abteilung Duisburg (Ulrich Haas)
1999-2003 Musikhochschule Franz Liszt Weimar (Prof. Walter Hilgers)
2004-2005 Musikhochschule Stuttgart (Stefan Heimann)
Wie hat sich der Eintritt ins Berufsleben bei dir gestaltet?
Schon früh im Studium habe ich zahlreiche Gelegenheitsauftritte gespielt. Es folgten Aushilfen in Opern-, Sinfonie- und Rundfunkorchestern. Nach einigen Jahren in einem Blasorchester der Polizei habe ich mich entschieden, nur noch freiberuflich tätig zu sein.
Bist du zufrieden mit deiner derzeitigen musikalischen und beruflichen Situation?
ja
Welche Ziele hast du? Was würdest du gerne noch erreichen?
Ich würde gerne mehr Auftritte mit der Ophicleide spielen. Und es wäre schön, wenn mein Quintett Elbeblech seine Bekanntheit vergrößern könnte.
Welche Instrumente (Marke, Typ) spielst du?
F-Tuba: B&S Selected Edition
B-Tuba: Melton 197
Ophicleide: Kelhermann (Paris) ca. 1845
Wieviel und was übst du?
Ich bereite jeden Auftritt gewissenhaft vor. Und ab und zu nehme ich mir einen Aspekt des Blechblasens heraus und übe ganz gezielt daran.
Wie ist ein Konzert für dich? Ein ganz normaler Job oder doch immer wieder was Besonderes?
Ein Konzert ist meistens etwas Besonderes. Selbst scheinbar unattraktive Auftritte haben für mich oft eine besondere Atmosphäre.
Macht es für dich einen Unterschied, ob ein Konzert vor ausverkauftem Haus stattfindet oder ob der Saal halb leer ist?
Es ist natürlich generell schön, vor einem vollen Saal zu spielen, aber wenn die Begeisterung der Besucher groß ist, reicht auch eine kleine Zuhörerzahl, um mich zufrieden zu stellen.
Als Konzertbesucher erlebt man ja nur die Leistung auf der Bühne. Wie viel Vorbereitung steckt in einem Konzert, die natürlich auch mit den Eintrittsgeldern abgedeckt werden muss?
Jedes Konzert wird so vorbereitet, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann. Das ist bei einem gängigen Orchesterwerk natürlich nicht so viel wie bei einem Ensemble- oder Solokonzert.
Webseite: www.kaundinya.de
Kontakt: Mail an stefan@kaundinya.de
letzte Aktualisierung: 04.05.11